Presse

Zu “Krieg und Frieden” (Tolstoi) von Elisabeth Einecke Klövekorn, Generalanzeiger

,,Carmen Betker spielt zutiefst anrührend die verzweifelte junge Frau und mädchenhaft hell die kleine Natascha, die ihr Herz mehrfach verliert und es schliesslich Pierre überlässt.”

Zu „Kabale und Liebe“ (Schiller) von Hans-Christoph Zimmermann, Theater der Zeit

„Unter den Neuen fällt vor allem die junge Carmen Betker auf. Was ihr als Luise gelingt ist beeindruckend.
Wenn Miller im ersten Akt versucht, seiner Tochter den Major auszureden, sieht man Carmen Betker implodieren. Ein Schrei bei geschlossenem Mund, der sich durch den Hals hinab in die Brust frisst und die Seele mit Haarrissen zu überziehen scheint. Die junge Schauspielerin fächert diese bebende Verhaltenheit in einem ungeheuren Nuancenreichtum auf, macht sie zugleich aber auch als Erziehungspression kenntlich.“

Armin Kaumanns, Westdeutsche Zeitung

„Ja, die Luise ist das Ereignis dieses Abends: Carmen Betker. Lange nicht hat man in Neuss eine so von Innen heraus strahlende Schauspielerin erlebt. Ihr Liebesglück scheint nicht nur über des Vaters Wutausbruch hinwegzufegen- der ganze Ton, die stille, selbstbewusste Körperlichkeit das Tempo, die Melodie ihrer Rede sind atemberaubend. Ihr Schwärmen, Trotzen, Leiden, Verzweifeln, Verzichten-schließlich ihr Sterben ist Ereignis.“

Zu „Fräulein Julie“ (Strindberg) von Dagmar Kann- Coomann, NGZ

„Vom ersten Moment an setzt Carmen Betker als Julie die Bühne in Flammen, ist Femme Fatale, Domina und Löwin in einem, eine Frau, die weiß, was sie will und es bekommt…
Vom schwarzhaarigen Vamp zur gebrochenen Blondine gelingt Carmen Betker eine souveräne, plausible und überzeugende Verwandlung: Julie wird zur gedemütigten Frau, deren Liebe in blanken, gellenden Hass und deren Hass in Selbstzerstörung umschlägt.“

Zu „Krieg“ (Norén), Münstersche Zeitung, NRW-Theatertreffen

„Da ist zum Beispiel die jüngere Tochter, von Carmen Betker faszinierend gespielt. Ein blonder Wonneproppen, Papas liebes Mädchen, doch dann findet sie Gefallen daran, sich wortlos an ihren Vater heranzuschleichen und ihn zu schlagen und zu quälen.“

Zu „Glaube, Liebe Hoffnung“ (Horvarth) von Helga Bittner, NGZ

„Die junge Carmen Betker schafft es als Elisabeth, ihrem aus dem Tritt geratenen Mädchen zwischen hoffnungsvollem Mut und abgrundtiefer Verzweiflung große Präsenz und Glaubwürdigkeit zu verleihen.“

Zu „Hedda Gabler“ von Sabine Lathe-Brehl, Westdeutsche Zeitung

„Würze brachten Carmen Betker und Herrmann Grosse- Berg… Als Thea Elvstedt glaubte man Betker die Verzweiflung, spürte mitreißend ihre naiven, großen Gefühle für Lövborg.